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STEPHAN THOME. GOTT DER BARBAREN

Suhrkamp Verlag
Philipp Johann Neukamp aus der Mark geht nach der gescheiterten 48er Revolution nach Holland, wird zum Missionar ausgebildet und von der Basler Missionsgesellschaft nach Hongkong geschickt. Es ist das Jahr 1850, China ist wirtschaftlich geschwächt durch innere Auseinandersetzungen , v.a. aber durch die Opiumkriege und die agressive Haltung Englands. Die Barbaren, das sind die Europäer. Aufständische, angeführt von einem zum Christentum konvertierten Philosophen, versuchen von Nanking aus eine neue, zuerst offen liberale, Menschen achtende Ordnung zu etablieren, die sich aber immer mehr zum brutal agierenden Gottesstaat wandelt und deren Führer sich für den 2. Sohn Gottes hält, in Missinterpretation der christlichen Lehre.
Neukamp, fasziniert von der Person und den Gedanken dieses Mannes, reist nach Nanking, mitten in die militärische Auseinandersetzung zwischen diesem zweiten Messias und seinem Gegenspieler, einem eher der Philosophie und einem reformistischen Konfuzianismus zugeneigten mächtigen General des Mandschureichs. Auch die Engländer mischen mit ihren Kriegsschiffen und Kanonen heftig mit. Neukamp kann sich am Ende retten, körperlich verletzt und in seinem idealistischen Weltbild ebenso beschädigt wie eine andere zentrale Figur des Romans, der britische Sonderbotschafter, der die Öffnung Chinas und seiner Häfen für England erreichen soll und mehr und mehr das Fatale seiner Mission erkennt.
Stephan Thomes Roman ist spannend, mit faszinierenden Personen und einem weiten Blick in die Geschiche und Gedankenwelt Chinas. Renate Georgi
 
719 Seiten
25€
 

KOHLHAAS & COMPANY
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