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Erika Tophoven: Godot hinter Gittern. Eine Hochstaplergeschichte

Verbrecher Verlag

1956 übergibt der Übersetzer Elmar Tophoven im Auftrag von Samuel Beckett einem fremden Mann einen Umschlag mit Geld. Einige Jahre zuvor hatte dieser Mann sich aus einem Gefängnis an Beckett gewandt: Er habe sein Stück „Man wartet auf Godot“ übersetzt und führe es im Gefängnis auf, nach seiner Entlassung wolle er es mit der „Spielschar der Landstraße“ in ganz Deutschland zeigen. Beckett ist begeistert, sucht nach Möglichkeiten KFL zu unterstützen, schickt ihm Geld und sorgt dafür, dass er Godot auf dem Evangelischen Kirchentag aufführen darf. Schließlich taucht KFL in Paris auf, versucht Beckett zu treffen. Dieser lässt ihm Geld zukommen, eben jenen Umschlag. KFL verschwindet auf Nimmerwiedersehen, hinterlässt nur einen Zettel: Paris sei ihm zu kalt, er gehe in den Süden. Erika Tophoven verfolgt die Spuren jenes KFL von seiner Geburtsstadt, quer durch Deutschland und Frankreich, bis sie sich schließlich an der Cote d’Azur verliert. Sie erzählt die unglaubliche Geschichte eines notorischen Betrügers und Hochstaplers, der seine Opfer – meist auch die Polizei – hinters Licht führen konnte, schließlich auch Samuel Beckett. KFL's Übersetzung von Godot ist leider verschollen geblieben. sd


220 Seiten
21€

Herbst 2015

KOHLHAAS & COMPANY
Buchhandlung im
Literaturhaus Berlin

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